Informationsmanagement - wieso?
Wieso soll man Informationsmanagement betreiben? Weil die Datenflut sonst nicht zu bewältigen ist!
Die Datenflut (vgl. z.B. den Grundlagenartikel in der NZZvon B. Wildhaber) ist eine Realität und die Verantwortung zur Bewältigung kann nicht mehr nur der IT überlassen werden. Die neueste Entwicklung wird geprägt durch Facebook, Twitter und co. Doch welchen Einfluss haben diese, heute v.a. mit der Privatnutzung assoziierten Tools mit der Unternehmensrealität? Tatsche ist, dass diese neuen Medien ein gigantisches Wachstum an Daten hervorrufen. Diese neuen Daten kommen auf einen bestehenden "Datenhaufen" im Unternehmen, der in der Regel kaum unter Kontrolle ist. Während die meisten Organisationen zumindest vermeintlich die strukturierten Daten im Griff haben, ist dies bei den unstrukturierten noch kaum der Fall. Führt man sich vor Augen, dass aber die unstrukturierten Daten ca. 90-98% des gesamten Datenvolumens ausmachen, sollte man sich wohl zu Recht fragen, wie man damit umgehen kann. Während jedem klar ist, dass man in ein Gefäss nicht endlos Wasser füllen kann, scheint diese Binsenwahrheit bei den Daten nicht zu gelten. Unternehmen füllen Daten in ihr Unternehmen und gehen davon aus, dass dieses diese Mengen aufnehmen kann, ohne sich daran zu verschlucken: Präsentation anlässlich der 4. RM Konferenz in Zürich
Doch genau so, wie es eine Wasservergiftung beim Menschen gibt, führen zu viele Daten bei Organisationen zum Kollaps: Die Organisation beginnt sich im Kreis zu drehen, weil Daten von einem Datensilo ins nächste fliessen und daraus nicht mehr nachvollziehbare Schlussfolgerungen abgeleitet werden. Immer komplexere Systeme arbeiten mit einem Grundstoff, der eigentlich ungeniessbar ist.
Was ist zu tun? Mit Informationen muss gezielter gearbeitet werden, man muss sie aktiv bewirtschaften und sich darum kümmern, dass sie nach Gebrauch über die zulässigen Kanälen entsorgt, bzw. gelöscht werden. Findet dieser Prozess nicht statt, dann füllt sich die Organisation wie ein Plastiksack mit Wasser, solange bis er eben platzt!
Weitere Fachartikel zum Thema finden Sie hier.
Anlässlich der letzten Records Management/Information Governance Konferenz in Zürich im März 2011 vermittelten nationale und internationale Referenten Grundlagen zum Thema "Records Management im Zeitalter von Web 2.0". Die Veranstaltung wurde durch eine Schulung ergänzt, in welcher das ganze Spektrum, von Facebook und co. bis zu Cloud Computing, beleuchtet wurde.
Diese und andere Themen werden im Rahmen der nächsten RM/IG Konferenz wieder thematisiert. Treffen Sie sich mit Fachexperten und tauschen Sie Ihre Meinungen aus. Durch die Kombination von Vorträgen am Vormittag und Diskussionsrunden bieten wir Ihnen die einmalige Chance, direkte Antworten auf Ihre Fragen zu erhalten! Nächster Termin: 7./8. März 2012. Wen Sie sich auf dem Laufenden halten möchten, können Sie unseren Newsletter (über das IT Governance Network) abonnieren.
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